Klimatechnik:

 

Thema des Monats:

Energieeffizienz und regenerative Energie

 

Der Trend der Heizungsbranche ist unverkennbar. Weg vom Öl, weg vom Gas, hin zu Pellet, Scheitholz oder Wärmepumpe. Aber Moment, ist das überhaupt vergleichbar? Handelt es sich bei der Wärmepumpe tatsächlich um eine regenerative Energiequelle?

Nein, natürlich nicht. Eine Standardwärmepumpe nutzt als Antriebsenergie elektrischen Strom. Aus Steinkohle, Erdgas, Kernenergie. Woher auch immer Sie Ihren Strom beziehen. Der Vorteil der Wärmepumpe besteht lediglich darin, dass die aufgewendete elektrische Energie etwa 25- 30% der gewonnenen Wärmeleistung beträgt, die restliche Wärmeenergie wird der Umwelt entzogen. Je nach verwendeter Bauart aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Boden.

Rechnerisch absolut überzeugend:

          ca.    900€ Stromkosten für die Wärmeerzeugung bei einem Wärmebedarf von 15kW. *1

          ca. 2.000€ Energiekosten für die Wärmeerzeugung mit einem Ölbrennwertgerät

          ca. 2.200€ Energiekosten für die Wärmeerzeugung mit einem Erdgaskessel

          und 2.800€ Energiekosten für die Wärmeerzeugung mit einer Elektroheizung

Doch schaut man mal in die Geräte hinein, die derzeit als das Wunderwerk der Technik gepriesen werden, und auch entsprechende Preise am Markt erzielen, erschüttert das jeden Kälte-techniker. Einfachste Technik, bei der oft Vergleich mit Kühlschränken absolut unangebracht ist, da jene deutlich mehr Intelligenz beinhalten wie so manche Wärmepumpe.

Warum ist das so?

Wärmepumpen werden vorrangig beim Heizungsfachbetrieb oder dem Hauselektriker erworben. Wen sollte man auch sonst fragen. Dementsprechend sind die Geräte auch als einfache, fertige Einheiten konzipiert, damit die Montage ohne Berührung mit kältemittelführenden Teilen erfolgen kann. Einfach für die Montage, schlecht für die Umwelt, schlecht für Ihr Bankkonto.

Fragen Sie sich nicht, warum die Wärme, welche die Klimaanlage Ihrem Büro entzieht, in die Umwelt geblasen wird, anstatt Ihr Badewasser zu erwärmen?  Haben Sie noch nicht darüber nachgedacht, wie Sie die Wärme aus Ihrem überhitzten Wintergarten in das kalte Badezimmer bekommen? Finden Sie es nicht seltsam, das man große Luftkanäle in den Keller legt, um dann mit großem energetischem Aufwand ständig Außenluft hindurchzudrücken, obwohl zwei kleine Kupferrohre völlig ausreichend wären, die Wärme ins Haus zu bringen?

Wir fragen uns das täglich.

Wir fragen auch, warum in den Wärmepumpen keine Invertertechnik verbaut wird, obwohl das schon lange Stand der Technik ist, wir fragen, warum die Geräte nicht drehzahlgesteuert gefertigt werden und warum die meisten Wärmepumpen derzeit mit einem Kältemittel betrieben werden, das die Klimatechnik seit Jahren nicht mehr verwendet.

Die Antwort ist simpel: Weil auch mit einfachster Technik sehr großer Umsatz generiert werden kann. Und weil sich Geräte, die ein Laie aufstellen kann, problemloser verkaufen.

 

Wussten Sie, das viele Klimageräte heizen können? Das Sie vielleicht schon eine Wärmepumpe besitzen, ohne es zu wissen? Wenn Sie nun einen Blick zu Ihrem Klimagerät werfen und sich fragen, wieso Sie im Winter eigentlich das Thermostatventil des Heizkörpers aufdrehen, anstatt Ihr Klimagerät zu verwenden, haben wir einen ersten Schritt getan.

 

Fragen Sie Ihren Klimatechniker, denn wir haben effiziente Lösungen. Wir sparen Energie, mit neuester Technik  zu realistischen Preisen.

 

Ein kleines Beispiel:

Wir können die Wärme, die am Morgen auf der Ostseite durch die Sonneneinstrahlung entsteht, aus diesen Räumen entziehen( Kühlbetrieb)  und sie auf der Nordseite in den Räumen wieder abgeben, ohne dabei Wärmeenergie in die Außenluft zu geben. Wenn der Wärmeeintrag gegen Mittag noch steigt, beschicken wir den Brauchwasserspeicher und kühlen weiterhin die Räumlichkeiten.

Das Gleiche im Winter. Wir kühlen den Serverraum, den Hauswirtschaftraum und den Weinkeller und beheizen mit dieser Wärme die anderen Räume. Auch die Fußbodenheizung wird über die Wärmepumpe versorgt. Erst wenn die Hauswärmemenge nicht mehr ausreicht, entziehen wir über die Außeneinheit der Umgebungsluft  die notwendige restliche Wärmeenergie. Ohne Heizungskeller, Heizleitungen und Heizkörpern an den Wänden. Auf technisch höchstem Standard.

Und wenn Sie das Raumthermostat an der Wand schon immer gestört hat, wir steuern unsere Anlagen am liebsten WEB- basierend. Per Internetbrowser. Einfach in Ihrem Netzwerk.

Sie haben Untermieter? Kein Problem mit der Kostenverteilung. Wir können den Energie-verbrauch jedes Gerätes erfassen und dokumentieren. Ohne weiteren technischen Aufwand.

 

 

 

*1 ( durchschnittliches Einfamilienhaus per anno )